Überblick Verein

© Partnerschaftliche Erziehungshilfe e.V.


  Inhalt:

 Verein: Zweck, Vorstand

Zweck des Vereins Partnerschaftliche Erziehungshilfe e.V. ist es laut Satzung, "auf der Grundlage anerkannter Methoden der Sozialarbeit, der Pädagogik und der Psychologie neue Wege der Arbeit mit Problemfamilien zu beschreiten, insbesondere durch den Aufbau und den Betrieb teilstätionärer und ambulanter Dienste zur Betreuung von verhaltensschwierigen Kindern und deren Familien".

Die wesentlichen Wurzeln der Vereinsgründung und der Konzeptionsgestaltung lagen in den beruflichen Vorerfahrungen des Gründungsvorsitzenden Klaus Ollinger, vor allem in jeweils mehrjähriger Arbeit in Erziehungsberatungsstellen und in der traditionellen Heimerziehung. Für die Realisierung und weitere Entwicklung des Vereins war über 20 Jahre lang Karl Böhm in seiner Funktion als Stellvertretender Einrichtungsleiter und 2.Vorsitzender neben Klaus Ollinger sehr wichtig.

Der Verein wurde am 23. 6. 1978 in Fischbach gegründet und am 6. 11. 1978 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Sulzbach (heute im Amtsgericht Saarbrücken aufgegangen) eingetragen.

Die (z. Zt.) etwas mehr als 20 Mitglieder stellen im Rahmen der halbjährlichen, regulären Mitgliederversammlungen die Weichen für die Entwicklung und Führung des Vereins; jährlich erfolgt die Wahl des Vorstandes.

Der Vorstand

  • 1. Vorsitzender ist seit der Vereinsgründung Klaus Ollinger, Dipl.- Psych./ Psychotherapeut. Bis 2002 war er ebenfalls der Leiter der Einrichtung.
  • 2. Vorsitzende (und zugleich stellvertretende Einrichtungsleiterin) ist Helga Dittscheid, zugleich Koordinatorin der Tagesgruppe Fischbach, der Wohngruppe Fischbach, der Tagesgruppe Sulzbach und der Erziehungsberatung.
  • 3. Vorsitzender ist Marc Eckerle, Koordinator der Wohngruppe Köllerbach und des Sozial- und sonderpädagogischen Kooperationszentrum Bildstock (SSKB).

Die zentrale Organisation der wesentlichen Strukturen und Abläufe sowohl pädagogischer Art als auch personeller und wirtschaftlicher Art sowie die Außenvertretung in grundsätzlichen Belangen erfolgen im Köllerbacher Büro des Einrichtungsleiters. Dort befindet sich auch die gesamte Verwaltung.

Die einzelnen Gruppen sind dezentral gelegen und arbeiten mit möglichst viel Eigenverantwortlichkeit. Bindeglied zwischen den Gruppen und der Einrichtungsleitung bzw. zwischen Gruppen und Allgemeinem sozialen Dienst der Jugendämter sind die sogenannten KoordinatorInnen, die neben der Gruppenberatung (und weiteren gruppenergänzenden Funktionen) auch Leitungsverantwortung für die jeweilige Gruppe haben.

 die Leitung

  • Einrichtungsleiter ist seit dem 1. Juli 2002 der Dipl.- Sozialarbeiter Joachim Hubig.
  • die stellvertretende Einrichtungsleiterin ist Helga Dittscheid, auch 2. Vorsitzende des Vereines.

 Grundprinzipien unserer Arbeit

  • Parallele Arbeit mit Kindern und Familien
  • Partnerschaftliches Arbeiten
  • klare Organisationsstruktur und kurze Wege insbesondere zwischen Einrichtungsleitung ermöglichen rasche, klare Entscheidungen und damit langfristige Zielstrebigkeit und flexibles Reagieren auf aktuelle Erfordernisse.
  • kurze Wege bzw. menschliche Nähe zwischen (erwachsenen und minderjährigen) Klienten, MitarbeiterInnen und Leitung/Träger prägen unser Klima.
  • Transparenz und partnerschaftlicher, lösungsorientierter Interaktionsstil aller Ebenen und aller Rollenträger bedingen das hohe Engagement der MitarbeiterInnen und langfristige Kontinuität.
  • Sparsamkeit an sich ist für uns ein hoher Wert, sowohl in der Pädagogik als auch in der Betriebsführung; dennoch sind wir bezüglich mancher Ausgaben zugunsten unserer Klienten (etwa beim Betreuungsaufwand oder in der Familienarbeit) eher großzügig.
  • Unter dem Gesichtspunkt von Kostenbewußtsein und Qualitätssicherung war uns das selbstkritische Hinterfragen unserer Arbeit auch zur Klärung von Kosten-Nutzen-Relationen immer wichtig; daher haben wir regelmäßig alle fünf Jahre im Bereich unserer Fünftagegruppen - mit überschaubarem Aufwand - katamnestische Erhebungen gemacht.

Unsere Fachtagungen mit Podiumsdiskussionen zur Weiterentwicklung der Erziehungshilfen anläßlich unseres 15-, 20-, 25- und 30 jährigen Bestehens mit den Verschriftungen der Beiträge sind beachtete Wegmarkierungen.


Stand: 10.11.2008, 16:42 Uhr